Workshops
Unsere Workshops
Gaming ist schon lange Teil der digitalen Alltagskultur. Menschen spielen, streamen, diskutieren, bauen Communities auf und finden Zugehörigkeit. Spiele können als Rückzugsorte dienen, als Räume für Kreativität, Wettbewerb und Freundschaft. Gerade weil uns diese Räume wichtig sind, lohnt es sich, genauer hinzuschauen, wenn dort Hass, Ausgrenzung oder rechtsextreme Inhalte sichtbar werden.
In unseren Workshops verbinden wir Nähe zur Gaming-Kultur mit politischer Einordnung. Wir schaffen Raum für Fragen, Erfahrungen und Austausch und entwickeln gemeinsam Perspektiven für einen solidarischen und demokratischen Umgang mit Gaming.
Eckdaten
Zielgruppen: Pädagogische Fachkräfte, Multiplikator*innen, Akteur*innen aus Games-Branche und Gaming-Communities sowie Jugendliche ab 14 Jahren
Kosten: Die Workshops sind kostenfrei. Bei Präsenzveranstaltungen können Reise- und gegebenenfalls Übernachtungskosten anfallen.
Dauer: Nach Absprache, in der Regel zwischen 90 Minuten und 4 Stunden
Format: Online oder in Präsenz
Ort: Deutschlandweit
Inhalte, Methoden und Schwerpunkte stimmen wir auf Zielgruppe, Vorwissen und Bedarf ab.
Inhalte und Lernziele
Unsere Workshops vermitteln Wissen über Gaming-Kultur, Community-Dynamiken und antidemokratische Entwicklungen in digitalen Spielewelten. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Hass, Diskriminierung und rechtsextreme Einflussnahme in Games und ihren Communitys sichtbar werden und wie Jugendliche, pädagogische Fachkräfte, zivilgesellschaftliche Akteur*innen und Menschen aus Gaming-Communitys darauf reagieren können.
Die Teilnehmenden erhalten Einblicke in Plattformen, Codes, Narrative und Strategien, mit denen rechtsextreme und menschenfeindliche Akteur*innen an Gaming-Kultur anschließen. Dabei geht es nicht nur um einzelne problematische Inhalte, sondern auch um die Dynamiken dahinter: Wie werden Memes, Ironie, Provokation oder scheinbar unpolitische Debatten genutzt, um Abwertung zu normalisieren und demokratische Räume zu schwächen?
Zugleich zeigen die Workshops, wie Gaming als positiver sozialer Raum verstanden und gestärkt werden kann. Die Teilnehmenden entwickeln Handlungsmöglichkeiten für ihren digitalen Alltag, die pädagogische Praxis oder die Arbeit in Communities.
Je nach Bedarf passen wir die Workshops inhaltlich an. Möglich sind zum Beispiel Schwerpunkte auf Antisemitismus oder Antifeminismus im Gaming.
Die Teilnehmenden lernen,
- Gaming als relevanten digitalen Sozialraum zu verstehen
- menschenfeindliche und rechtsextreme Inhalte in Gaming-Kontexten besser zu erkennen
- Codes, Narrative und Strategien rechtsextremer Akteur*innen einzuordnen
- Dynamiken von Hass, Diskriminierung und Radikalisierung in Communitys zu analysieren
- Betroffene von digitaler Gewalt sensibel wahrzunehmen und zu unterstützen
- konkrete Handlungsmöglichkeiten für pädagogische, zivilgesellschaftliche oder communitybezogene Kontexte zu entwickeln
- die demokratischen und pädagogischen Potenziale von Games sichtbar zu machen
Einen Workshop anfragen
Du interessierst Dich für einen Workshop oder bist Dir noch nicht sicher, welches Format passt? Dann schreib uns gern.
Für die Planung hilft es, wenn Du uns kurz mitteilst, für wen der Workshop gedacht ist, ob er online oder vor Ort stattfinden soll, wie groß die Gruppe ungefähr ist und ob es bestimmte Themenschwerpunkte gibt, die wir behandeln sollen.
Anfragen an
Mick Prinz
Projektleitung Good Gaming Support
E-Mail: goodgaming@amadeu-antonio-stiftung.de
Telefon: +49(0)30 240 886 24
